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Mittwoch, 15. Dezember 2010

Land der Dichter und Denker ...

... so redete man vor langer langer Zeit über Deutschland (so kommt es mir zumindest vor!). Denn wenn man die heutige Jugend sieht bzw. "hört", dann kann man nur noch grübeln! Wo ist denn der Sinn für Grammatik und Ausdruck hin? Ich will nicht behaupten, dass ich perfekt bin, aber so mies bin ich auch nicht. Zum Gedenken an das alte Erbe (bitte bitte komm bald wieder zurück in den Köpfen der Jugendlichen!) möchte ich hier ein sehr schönes Gedicht von Christian Fürchtegott Gellert (1714-1769) präsentieren:
Der Kuckuck sprach mit einem Star,
der aus der Stadt entflohen war:
"Was spricht man", fing er an zu schreien,
"was spricht man in der Stadt
von unsern Melodeien?
Was spricht man von der Nachtigall?"
"Die ganze Stadt lobt ihre Lieder!"
"Und von der Lerche?", rief er wieder.
"Die halbe Stadt lobt ihrer Stimme Schall."
"Und von der Amsel?", fuhr er fort.
"Auch diese lobt man hier und dort."
"Ich muss dich doch noch etwas fragen:
Was", rief er, "spricht man denn von mir?"
"Das", sprach der Star, "das weiß ich nicht zu sagen,
denn keine Seele redt von dir!"
"So will ich", fuhr er fort,
"mich an dem Undank rächen,
und ewig von mir selber sprechen!"
Der arme, arme Kuckuck! So wie ihm geht es vielen Menschen. Auch wenn man eine bestimmte Begabung hat, wird man nie dafür anerkannt. Die Menschen sind viel zu oberflächlich. Deswegen mag ich das Gedicht so sehr. Es spiegelt die (auch heutige) Gesellschaft wieder! Auch wenn das Gedicht zum Schmunzeln anregt, so bleibt doch ein bitterer Nachgeschmack!

Mittwoch, 31. Oktober 2007

Neues von meiner kreativen Seite, diesmal mal auf Deutsch!

Als ich heute so mit der M1 (Straßenbahn) von der Uni nach Hause fuhr, hatte ich einige Gedanken. Teilweise fortgeführt von einem gestrigen Gespräch mit einem Freund. Diesem widme ich auch das erste Gedicht („Fragen und Zweifel“). Ich habe sofort meinen Block aus dem Rucksack geholt und es schnell festgehalten. Ich mag es nicht an Gedichten herumzuschnipseln. Deshalb mögen sie nicht perfekt sein, aber sie geben eben am besten wieder, was ich so fühle und empfinde. Also fiel Spaß beim Lesen. Kritik ist auch erwünscht, hinterlasst einfach ein Kommentar oder schreibt es mir auf anderen Wegen!




Fragen und Zweifel



Was macht man, wenn man einfach zu viel nachdenkt?
Man sich nicht mehr auf die wesentlichen Dinge des Lebens
konzentrieren kann?
Wenn man an den Mitmenschen zweifelt?
Auf jedes einzelne Wort achtet.
Jedes Wort dabei in Frage stellt.
Und am Ende wieder weinen muss!

Niemand versteht einen.
Alle sagen, alles sei ok.
Doch ist es das?
Wieder diese elendige Fragerei.
Immer wieder von neuem!

Was hat das Leben mit mir vor?
Was erwarten die anderen von mir?
Erwarten sie überhaupt etwas?
Interessieren sie sich überhaupt für mich?
Oder mache ich mir nur etwas vor?

So ein Leben ist schwer.
Sehr schwer.
Immer wieder Gedanken,
welche völlig unsinnig sind.
Ich weiß es sehr gut.
Trotzdem verletze ich geliebte Menschen,
da ich IMMER wieder zweifel!




In der letzten Reihe der M1

Schienen
sie führen nach Hause
oder zur Uni.

Autos
verfolgen die Bahn
oder doch nur ihren Weg?

Menschen
auf der Straße
und in deer Bahn.

Häuser
gemütlich
oder doch kalt wie ihre Fassade?

Leben
mal gut
aber auch schlecht!

Dienstag, 23. Oktober 2007

forsøk å dikte på norsk

Som sagt i begynnelsen, skriver eg i dag litt på norsk. Grunnen er at eg vil publisere noen dikt på norsk som eg skrev. Eg skrev de i 2006. Den første dikten har ingen tittel. Eg er åpen for kritikk!


Jeg
kan
jo
bare
gjøre
det.


SPØRSMÅL

Hva gjør du?
Jeg sitter her.

Hvorfor sitter du her?
Fordi jeg vil lære!

Kan du lære godt her?
Det er vanskelig å si!

Forstår du hva professoren sier da?
Kan du stoppe å spørre meg?

Ja, jeg kan forsøke det.
Hvorfor kan du bare forsøke?

Jeg liker å spørre.
Finns en spesiel grunn?

Nei, egentlig ikke.


MUNTLIG EKSAMEN

angst
angst kommer
snart

nervøsitet
nervøsitet kommer
snart

eksamen
eksamen er
forbi

tilfredshet
tilfredshet oppfyller
meg


MELLOM TO MENN

Hvem skal jeg velge?
Skal jeg velge?
Må jeg velge?

Den ene er som en venn
alltid der for meg
hjelper meg
hører hva jeg sier
gir meg svar på spørsmålene mine

han er min mental kjæreste

Den andre er som en elskede
ikke alltid der for meg
hjelper meg ikke
interesserer seg bare for seg selv
trenger bare min hjelp

han er min kroppslig kjæreste

Jeg vil velge nå!
Jeg må velge nå!
Jeg velger ingen av de to!